Bilanzen und Spielplan der 2. Herrenmannschaft in der Beziksoberliga Süd


2.5 Stefan Löhmann

2.6 David Tjaden

2.7 Björn Schnake

2.8 Tobias Scheibe

3.4 Robin Maruschewski

4.2 Ludwig Wenzel

4.3 Olaf Sprung MF


Tabelle

PS: Spielberechtigte Spieler 2.x, 3.x, 4.x, 5.x, 6.x, 7.x, 8.x

TTS II Herren wird Meister in der BOL


Die Saison in der Bezirksoberliga Hannover-Süd ist beendet – und am Ende steht für uns die Meisterschaft. Ein Erfolg, der zeigt, dass Konstanz über eine gesamte Saison mehr zählt als einzelne direkte Duelle.

Denn ausgerechnet gegen den direkten Verfolger mussten wir uns in beiden Spielen geschlagen geben. Entscheidend war am Ende aber, dass wir uns gegen den Rest der Liga kaum Blöße gegeben haben und so verdient am Ende der Saison ganz oben standen.

Zur Halbserie hatte es noch nicht zwingend nach dem erhofften Titel ausgesehen. Die Herbstmeisterschaft hatten wir zuhause aus der Hand gegeben – ein Rückschlag, der uns aber eher wachgerüttelt als aus der Bahn geworfen hat. In der Rückrunde haben wir dann aber deutlich stabiler gepunktet, obwohl wir rund drei Viertel der Spiele ohne Stefan Löhmann auskommen mussten.

In dieser Phase hat sich vor allem Dominik Jonack immer mehr in den Vordergrund gespielt und mit wachsender Begeisterung für die Zweite großen Anteil am Erfolg gehabt. Trotzdem war es ganz klar eine geschlossene Mannschaftsleistung – jeder hat seinen Beitrag geleistet.

Ein Spiel, das sinnbildlich für diese Saison steht, war das Heimspiel gegen Eschershausen. Ersatzgeschwächt bis an die Grenze – mit Marius Hagemann, der verletzungsbedingt nicht antreten konnte – lagen wir faktisch schon mit drei kampflosen Spielen zurück. Und trotzdem gewinnen wir das Ding als Team am Ende mit 9:6.

Genau in solchen Momenten zeigt sich, was eine Mannschaft ausmacht:

Dominik Jonack räumt im oberen Paarkreuz beide starken Gegner ab.

Tobi gewinnt klar gegen Patrick Meyer, muss sich am Ende aber knapp Friedrich Blume geschlagen geben.

Kobi liefert in der Mitte zwei starke Spiele und holt beide Punkte.

Robin punktet unten souverän doppelt und zuverlässig.

Und Olaf setzt am Ende den entscheidenden Schlusspunkt, sodass es gar nicht erst ins Abschlussdoppel geht.

Ein besonderes Kapitel dieser Saison waren die „glorreichen Drei“: Tobias Scheibe, Dominik Koberstein und Robin Maruschewski. Die drei Youngstars haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie im oberen, mittleren und unteren Paarkreuz bestehen können und waren damit extrem flexibel einsetzbar. Gerade Robin und Kobi haben mit jeweils über 40 Einsätzen für die zweite und dritte Mannschaft nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch ein enormes Engagement gezeigt.

Auch die vereinsinternen Duelle mit unserer dritten Mannschaft bleiben in Erinnerung – spannend, intensiv und gleichzeitig von großem Respekt geprägt. Genau die Spiele, die den besonderen Reiz ausmachten.

Sportlich gab es weitere Highlights: Der Rückrundensieg gegen Gronau, bei dem Björn Schnake den „bulgarischen Joker“ schlagen konnte, oder die Partie in Rodenberg, wo auf David Tjaden Verlass war, da er im oberen Paarkreuz zwei ganz wichtige Punkte geholt hat und unser Teamkapitän Olaf Sprung, bedingt durch mehrere Ausfälle, selbst nochmal im Einzel ranmusste und klar abgeliefert hat.

Nicht nur in dieser Partie, sondern über die gesamte Saison hinweg war Olaf Sprung zudem ein entscheidender Faktor: Mit seinem Taktikverständnis, einem klugen Spielplan und oft auch einer gerissenen Doppelaufstellung hat er immer wieder das Maximum – und manchmal auch das letzte Prozent – aus der Mannschaft herausgeholt. DANKE OLO.

Ein weiteres Dankeschön geht an Norbert Heneike, Olaf Böhm, Arne Blumenberg und Niclas Hartmann, die jederzeit als Aushilfe bereitstanden und wichtige Punkte beigesteuert haben.

Nicht zu vergessen ist auch Ludwig „Lulle“ Wenzel, der in der Hinserie alles reingehauen hat und danach eine wohlverdiente Pause brauchte.

Und ganz wichtig: Danke auch an die vielen Unterstützer am Rand – ob direkt aus dem Verein oder aus dem Freundeskreis. Die Stimmung in der Halle und der Rückhalt von außen haben ihren Teil zu dieser Saison beigetragen.

Am Ende steht eine Saison mit kleineren Rückschlägen, viel Entwicklung und starkem Zusammenhalt – und genau deshalb eine absolut verdiente Meisterschaft und der draus resultierende Aufstieg in der Landesliga.

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